Die Geschichte der Familie Kalonaros ist seit jeher eng mit der Region auf der Peloponnes und dem Anbau sowie dem Handel von Lebensmitteln verbunden. Die Kenntnisse über die Familie Kalonaros reichen bis ins 18. Jahrhundert (um 1730) und stammen aus historischer Literatur und Dokumentation. Während der türkischen Besetzung Griechenlands war die Mani das einzige Gebiet, das unabhängig blieb und wurde von mächtigen und großen Familien sowie von Piraten bewohnt. Die Familie Kalonaros war eine der herrschenden Familien in der Gegend von Nomia und beschäftigte sich hauptsächlich mit lokalem Handel und Export.
Zu dieser Zeit wurden in der Mani hauptsächlich Produkte wie Oliven, Olivenöl, Kräuter, Meersalz, Kapern, Meeresfenchel, Johannisbrot, Honig sowie auch Natursteine konsumiert und damit gehandelt. Den nachfolgenden Generationen der Familie ist es seitdem, trotz zahlreicher Auswanderungen gelungen, die Tradition des Olivenanbaus bis in die jüngste Zeit fortzusetzen.
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich Vasilis Kalonaros und seine Familie entschlossen, an diese Tradition anzuknüpfen und auf professionellere Weise fortzusetzen.
Im Jahr 2001 bestanden die Olivenhaine der Familie aus 4500 Olivenbäumen. Seitdem ist es ihnen gelungen, diese Zahl auf über 20.000 Olivenbäume zu erhöhen. In den letzten zehn Jahren ist die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen griechischen Produkten auf dem internationalen Markt stark gestiegen.
Vasilis Betrieb und alle Bauern, mit denen sie eng zusammenarbeiten, wenden nachhaltige Methoden für den Anbau und die Sammlung von Produkten an, um sicherzustellen, dass auch die folgenden Generationen mit hochwertigen Produkten versorgt werden können.
Nomia, Griechenland
Das kleine Dörfchen Nomia befindet sich am südlichen Zipfel des „mittleren Fingers“ der Peloponnes. Die felsig, zum Teil karge Landschaft ist geprägt durch zahlreiche historische maniotische Wohn-und Wehrtürme. Diese zeugen von Familienfehden, welche teilweise über Generationen hinweg ausgetragen wurden.